Keyboard Test » September 2017

Keyboard – das kleine Klavier

Musik weckt Emotionen und hat ihre ganz eigene Sprache – besonders, wenn es sich um Instrumente wie Geige, Klavier oder ein Piano handelt. Und oft träumt man davon, ein solches Instrument selbst spielen zu können. Schließt man die Augen, sieht man sich am Klavier sitzen. Das Problem: Tasteninstrumente brauchen nicht nur Platz – sie sind auch teuer.

Ein hochwertiges Klavier kostet schnell mehrere tausend Euro. In den letzten 30 Jahren hat sich eine Alternative entwickelt, die man gern als das kleine Klavier ansieht. Die Rede ist vom Keyboard. Auf den ersten Blick erinnert es nicht ohne Grund an die klassischen Tasteninstrumente. Allerdings fallen dem aufmerksamen Beobachter schnell deutliche Unterschiede auf.

Und auch wenn man zwei Keyboards nebeneinander hält, werden Differenzen deutlich. Woran erkennt man ein gutes Keyboard? Welche Merkmale sollte ein Instrument mitbringen, um sich für Einsteiger zu eignen? Warum ist ein Keyboard Test vor dem Kauf so wichtig?

Keyboard vs. Klavier

Im Vergleich zum Klavier hebt sich das Keyboard schon allein durch die kompakten Abmessungen ab. Einige Modelle lassen sich sprichwörtlich unter den Arm klemmen. Schuld an der vergleichsweise geringen Größe ist die Tonerzeugung.

Beim Klavier oder Piano arbeitet eine komplizierte Anschlagmechanik zusammen, um den gespannten Saiten des Instruments einen Ton zu entlocken. Beim Keyboard übernehmen elektronische Bauteile diese Aufgabe. Dass beim Drücken der Tasten ein vertrauter Ton erklingt, ist in erster Linie dem eingespielten Sample zu verdanken.

Die Tatsache, dass beim Keyboard elektrisch Töne erzeugt werden, hat erhebliche Auswirkungen auf das Spielgefühl. Es fehlt die Anschlagsdynamik der klassischen Tasteninstrumente. Aber: Einige Instrumente ahmen dieses besondere Feature nach.

Keyboard Test – was muss ich wissen

Beim Kauf eines Keyboards sind gerade Einsteiger schnell überfordert. Inzwischen wird im Handel eine breite Palette in fast jeder Preiskategorie angeboten. Einfach ein Keyboard kaufen – zum Üben wird´s schon reichen. Genau diese Einstellung wird schnell zum Bumerang. Auch wenn Keyboard und Klavier nicht miteinander gleichgesetzt werden dürfen, sollte man sich für den Keyboardkauf in jedem Fall ausreichend Zeit nehmen.

Dazu gehört auch ein intensiver Keyboard Test. Warum? Und wie sieht der Test in der Praxis eigentlich aus? Zu empfehlen ist ein zweistufiger Keyboard Test. Im ersten Schritt macht man sich Gedanken hinsichtlich der gewünschten:

  • Funktionen,
  • Instrumentenstimmen,
  • Begleitrhythmen
  • Klaviatur und
  • Effekte.

Gerade die Klaviatur – also die Anzahl der Tasten – hat Einfluss auf die Spielweise. Wer Musik aufnehmen will, sollte zudem den Speicherplatz als Testkriterium im Auge behalten.

Wichtig: Einige Keyboards werden mit verkürzten Abmessungen der Tasten angeboten. Wer in Gedanken den Umstieg aufs Klavier plant, muss diese Tatsache unbedingt berücksichtigen.

Sobald klar ist, welchen Anforderungen das Klavier genügen muss, kann im Keyboard Test nach passenden Instrumenten gesucht werden. Steht die Gruppe der Spitzenreiter fest, geht´s an den Praxistest. Da ein Keyboard heute oft auf dem Einspielen eines Samples für jeden Ton beruht, können sich die Töne in ihrer Qualität durchaus unterscheiden.

Aufgrund dessen ist es ratsam, die Wunschkeyboards vorm Kauf anzuspielen. Tipp: Neben dem Sample hat auch die Qualität der Keyboardlautsprecher Einfluss auf das Spielerlebnis. Für den Keyboard Test kann sich der Griff zu Kopfhörern mitunter auszahlen.

Das moderne Keyboard ist in aller Regel auf einen Anschluss an die Musikanlage oder den PC ausgelegt. Beim Keyboard Test ist daher zu prüfen, ob die Anschlusskabel zum Lieferumfang gehören oder optional als Zubehör zu erwerben sind.

Was kommt nach dem Keyboard Test

Mit dem Keyboard Test hat man sich idealerweise für ein passendes Instrument entschieden. Und wie geht´s weiter? Wer wie ein Profi dem Keyboard das volle Potenzial entlocken will, muss üben, üben und nochmals üben. Auch wenn viele Keyboards inzwischen Unterstützung beim Lernen mitbringen – ohne Geduld und Energie wird man schnell die Lust am Keyboard verlieren.

Nur mit Fleiß und regelmäßigem „Fingertraining“ wird man irgendwann Musikstücke ganz ohne Notenblatt spielen und vielleicht den einen oder anderen eigenen Song aufnehmen können. Tipp: Um das Keyboard nicht immer wieder hin und her räumen zu müssen, empfiehlt sich der Griff zu einem Keyboardständer, an dem sich auch gleich üben lässt.

Die häufigsten Fragen zu Keyboards

  • Wie kann ich Keyboard spielen lernen?
  • Wie kann ich das Keyboard an einen PC anschließen?
  • Ist ein Keyboard wie ein Klavier zu spielen?
  • Wie viele Tasten hat ein Keyboard?
  • Wie teuer ist ein Keyboard?
  • Wie viele Oktaven hat ein Keyboard?
  • Wie funktioniert ein Keyboard?
  • Wie viel kostet ein gutes Keyboard?
  • Wie heißen die schwarzen Tasten auf dem Keyboard?
  • Was ist beim Keyboard Kauf zu beachten?
  • Ab wann kann man Keyboard spielen lernen?
  • Ab wann kann man Keyboardunterricht nehmen?
  • Welches Keyboard ist für Anfänger geeignet?
  • Wie viel kostet Keyboardunterricht?
  • Wie viel wiegt ein Keyboard?
  • Wie lange braucht man, um Keyboard spielen zu können?
  • Wie kann ich Keyboard spielen lernen?

Bis vor einigen Jahren hatte man nur eine Chance zum Keyboard spielen lernen – eine Musikschule bzw. einen Musiklehrer. Heute sieht die Situation anders aus. Neben Büchern, die sich heute an Einsteiger und fortgeschrittene Keyboardspieler richten, lässt sich das Instrument online erlernen.

Angeboten werden Onlinekurse heute in einer bunten Vielfalt und breiten Palette. Bekannte Videoportale sind eine Anlaufstelle, die in Ton und Bild beim Erlernen des Keyboards helfen. Parallel offerieren Onlinemusikschulen und diverse Plattformen Kurse fürs Keyboard spielen lernen.

Das Problem: Unterschiede hinsichtlich der Qualität lassen sich oft erst erkennen, wenn man sich bei den Kursen angemeldet hat. Daher besteht durchaus die Gefahr, dass die Enttäuschung mangels Fortschritt am Ende groß ist. Die Empfehlung: Vor der kostenpflichtigen Anmeldung für einen Kurs sollte man sich das Angebot sehr genau anschauen.

Wie kann ich das Keyboard an einen PC anschließen?

Ein Keyboard lässt sich meist problemlos allein nutzen. Wer das volle Potenzial dieses Instruments ausschöpfen will, wird früher oder später über den Anschluss des Keyboards an einen PC nachdenken. In den letzten Jahren haben sich hierfür verschiedene Methoden etabliert, die alle auch von Anfängern ohne größere Probleme umzusetzen sind.

Möglichkeit Nr. 1 USB-to-MIDI: Handelsübliche Keyboards besitzen heute für den Anschluss an einen PC zwei Anschlusstypen. Einer ist der MIDI-Anschluss. Über ein entsprechendes Kabel werden die Anschlussbuchsen MIDI-IN und MIDI-OUT belegt. Der USB-Stecker des Kabels wird an einen USB-Port des Rechners angeschlossen.

Möglichkeit Nr. 2 USB-to-USB: Einige Instrumente lassen sich nicht nur über die Belegung der MIDI-Schnittstelle an einen PC anschließen, sie sind auch mit einem USB-Anschluss ausgestattet. Diese Keyboards können einfach über ein USB-Kabel eine Verbindung zum PC herstellen.

Wichtig: Je nach Instrument bzw. Marke ist es erforderlich, den Anschlusstyp am Keyboard einzustellen. In welcher Form eine Verbindung zwischen Instrument und PC hergestellt werden kann, vermerken Hersteller (z.B. Roland, Yamaha oder Casio) in der Regel auf dem technischen Datenblatt bzw. in der Bedienungsanleitung.

Ist ein Keyboard wie ein Klavier zu spielen?

Nein, auch wenn sich beide Instrumente auf den ersten Blick ähneln, unterscheidet sich das Spielen doch deutlich. Beim Keyboard wird der Ton beim Anschlagen der Taste elektronisch erzeugt. Beim Klavier handelt es sich um ein Instrument, dessen Töne durch das Anschlagen von Metallsaiten entstehen.

Aufgrund dieser besonderen Spielmechanik entsteht beispielsweise beim Klavier ein Gegendruck auf die Tasten, welcher dem Keyboard fehlt. Zudem besitzen viele Keyboards nicht den vollen Tastensatz eines Klaviers, die Klaviaturen können bis auf 49 Tasten reduziert sein. Hinsichtlich der Tastenbreite orientieren sich Marken allerdings oft am Klavier.

Wie viele Tasten hat ein Keyboard?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da es keine feste Tastenanzahl beim Keyboard gibt. Während einige Modelle zumindest an dieser Stelle mit dem Klavier vergleichbar sind und über einen Tastensatz von 88 Tasten verfügen, liegen viele Instrumente deutlich darunter. Eingebürgert hat sich beim Keyboard eine Klaviatur zwischen 76 bis 49 Tasten.

Wie teuer ist ein Keyboard?

Hinsichtlich der Preisgestaltung reicht die Bandbreite von niedrigen dreistelligen Eurobeträgen bis hin zu Instrumenten, die mehrere tausend Euro kosten. Ausschlaggebend sind verschiedene Aspekte. Allgemein gilt jedoch die Devise: Je umfangreicher die technische Ausstattung und Tonqualität des Keyboards, umso teurer das Gerät.

Speziell Instrumente mit mehreren hundert Begleitrhythmen und Tonstimmen, Programmfunktionen und verschiedenen Schnittstellen klettern beim Preis schnell über die 1.000 Euro-Marke. Einstiegsgeräte sind heute aber bereits für Summen zwischen 200 Euro bis 300 Euro mit akzeptabler Ausstattung zu haben.

Wie viele Oktaven hat ein Keyboard?

Hier ist die Zahl der Tasten ausschlaggebend. Beispiel: Ein Keyboard mit 88 Tasten (der Klaviatur eines klassischen Klaviers) hat 7 ⅓ Oktaven. Bei einem Instrument, das nur 76 Tasten hat, stehen dem Musiker 6 ⅓ Oktaven zum Spielen zur Verfügung. Viele Keyboards für den Heimbereich, die mit 61 Tasten ausgestattet sind, kommen auf 5 Oktaven.

Wie funktioniert ein Keyboard?

Das Keyboard ist eigentlich meist kein Musikinstrument im klassischen Sinn. Anders als beim Klavier, wo die Erzeugung der Töne auf dem Anschlagen einer Saite beruht, basiert die Klangerzeugung beim Keyboard auf einem gänzlich anderen System.

Viele Geräte arbeiten nach dem Samplerprinzip. Dies bedeutet, dass in der Entwicklung die einzelnen Töne von einem Instrument eingespielt, bearbeitet und auf dem Keyboard hinterlegt werden. Beim Drücken einer Taste erklingt dann der entsprechende Ton. Kombiniert mit Effekten und Begleitautomatiken entsteht so der Klang beim Keyboard.

Neben dieser Samplingmethode kann in einem Keyboard auch mit anderen Möglichkeiten zur Klangerzeugung gearbeitet werden. Ein Beispiel wäre die Verwendung eines Oszillators, durch den beim Tastendruck der jeweilige Ton mit entsprechender Tonhöhe entsteht. Die elektrischen Signale selbst sind nicht hörbar. Erst durch den Anschluss an eine Lautsprechermembran (in der Regel sind Lautsprecher im Keyboard integriert) sind Klänge wahrnehmbar.

Wie viel kostet ein gutes Keyboard?

Qualität kostet Geld. Ein Grundsatz, der auch beim Thema Keyboard gilt. Aber: Was ein gutes Keyboard ist bzw. wie dessen Funktionen aussehen, definiert jeder für sich selbst. Daher ist eine pauschale Antwort auf diese Frage eigentlich unmöglich.

Für Einsteiger, die bisher weder mit einem Klavier noch einem E-Piano oder anderen Instrumenten Erfahrung haben, kann ein Keyboard mit einfacher Standardausstattung, das für unter 300 Euro zu haben ist, bereits ausreichen. Wer dagegen bereits professionellere Arrangements betreibt oder vielleicht sogar schon Vollblutmusiker ist, braucht besseres Equipment.

Hier kann ein Keyboard durchaus nicht nur hohe dreistelligen Summen kosten. Keyboards für Profis erreichen schnell Kaufpreise von 2.000 Euro bis 3.000 Euro. Für Einsteiger dürfte diese Preisklasse mit hoher Wahrscheinlichkeit uninteressant sein.

Wie heißen die schwarzen Tasten auf dem Keyboard?

Die schwarzen Tasten einer Klaviatur entsprechen sogenannten Halbtonschritten. Beispiel: Zwischen den beiden weißen Tasten für c und d liegt eine schwarze Taste, die den Halbton cis/des repräsentiert. Insgesamt gibt es in einer Oktave fünf Halbtonschritte – und zwar (von links nach rechts):

  • cis/des
  • dis/es
  • fis/ges
  • gis/as
  • ais/b.

Was ist beim Keyboard Kauf zu beachten?

Ein Keyboard mit kleiner Klaviatur (unter 61 Tasten) wird schon reichen, schließlich will man nur üben. Gerade wenn man eigentlich das Klavier als Favorit im Auge hat, denken viele Musikliebhaber so. Aber: Ein unzureichend ausgestattetes Keyboard ist kontraproduktiv, die Motivation sinkt oft schnell.

Auch Anfänger sind daher sicher gut beraten, fürs Keyboard hinsichtlich der Ausstattung die Messlatte etwas höher zu legen. 61 Tasten (oder besser noch 76 Tasten) bieten nicht nur mehr Möglichkeiten. Die reine Anzahl der Tasten sollte aber nicht das einzige Entscheidungskriterium bleiben.

Häufig werden heute Instrumente im Handel mit ungewichteten Tasten angeboten. Wer ein Spielgefühl genießen will, welches dem des Klaviers oder E-Pianos nahekommt, wird auf ein Keyboard mit halb- bzw. vollgewichteten Tasten zurückgreifen müssen – die allerdings deutlich teurer sind.

Parallel zur Haptik muss natürlich die Ausstattung stimmen. Eine Vielzahl an Stimmen und Melodien ist nicht die einzige Messlatte. Die Qualität der Klangwiedergabe spielt – um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen – oft eine größere Rolle. Gleichzeitig muss das Keyboard natürlich auch die passenden Anschlüsse mitbringen. Neben der Option Kopfhörer ist ein MIDI-Anschluss heute eigentlich fast schon Pflicht.

Ab wann kann man Keyboard spielen lernen?

Im Prinzip ist das Erlernen eines Instruments – und dazugehört auch das Keyboard – ab dem Kleinkindalter möglich. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob das Kind vier oder sechs Jahre alt ist. Vielmehr sollte es Eltern wichtig sein, dass beim Nachwuchs Interesse für das Instrument da ist.

Oft bieten Musikschulen bereits ab vier bis fünf Jahren sogenannte Instrumentenschnupperkurse an. Oder der Nachwuchs entdeckt seine Lust am Keyboard über Eltern und Geschwister. Wichtig: Solange Kinder Keyboard lernen wollen, sollte man auf professionelle Musikpädagogik setzen.

Ab wann kann man Keyboardunterricht nehmen?

Die Antwort steckt eigentlich in der vorhergehenden Frage. Sofern ein Kind von sich aus Interesse am Keyboard zeigt und es seinen Eltern zu verstehen gibt, dass es dieses Instrument erlernen will, kann auch Keyboardunterricht ins Auge gefasst werden. Eine Festlegung auf ein bestimmtes Alter ist eher schwierig.

Es kommt auch darauf an, ob Musikschulen in der näheren Umgebung eine Ausbildung bzw. das Keyboardlernen für Kinder zwischen drei bis sechs Jahren überhaupt anbieten.

Welches Keyboard ist für Anfänger geeignet?

Diese Frage ist schwierig zu beantworten, da jeder Einsteiger mit seinem ganz eigenen Ziel ans Keybord spielen herangeht. Wer in seiner Freizeit einfach nur etwas zum Üben braucht und dabei entspannen will, hat andere Ansprüche als Anfänger, die später mit dem Keyboard eigene Sounds kreieren wollen.

Es gibt daher nicht das Keyboard für Anfänger. Vielmehr sollte man bereit sein, Summen zwischen 200 Euro bis 300 Euro auszugeben und sich klar werden, was das Instrument leisten soll. Anschließend fällt die Entscheidung für ein Keyboard leichter.

Wie viel kostet Keyboardunterricht?

Professionelle Unterstützung beim Erlernen des Keyboards zahlt sich aus. Als Einsteiger lernt man so nicht nur Tricks und Kniffe. Auch Notentheorie oder Ähnliches lassen sich durch Unterricht schneller meistern. Dabei sind verschiedene Lösungen möglich. Der Musiklehrer kann zum Unterricht nach Hause kommen, man sucht eine Musikschule auf oder nimmt Unterricht in den Wohnräumen des Musiklehrers.

Drei Aspekte, die neben dem Zeitumfang einer Unterrichtseinheit bereits Einfluss auf die Kosten des Unterrichts haben. Dazu kommen weitere Rahmenbedingungen – wie der Wohnort, Fahrtkosten des Musiklehrers und vieles mehr. Je nach Region ist hier im Monat durchaus mit einer Differenz zwischen 40 Euro bis 50 Euro zu rechnen.

In ländlichen Gebieten wird Keyboardunterricht mitunter bereits ab 25 Euro pro Monat (je eine halbe Unterrichtsstunde pro Woche angeboten). In Ballungszentren kann der Preis aber schnell bei 75 Euro – oder mehr – liegen. Wichtig: Entscheidenden Einfluss hat auch die Frage, ob der Unterricht einzeln oder gemeinsam mit anderen Musikliebhabern genommen wird.

Wie viel wiegt ein Keyboard?

Aufgrund der Tatsache, dass ein Keyboard nicht nur hinsichtlich der Klaviatur eine sehr hohe Variationsbreite (88 bis 61 Tasten oder weniger), sondern auch die Tastenabmessungen variieren können, fällt das Gewicht von Keyboard zu Keyboard unterschiedlich aus. Für ein Instrument mit mittlerer Klaviatur ist ein Gewicht jenseits der fünf Kilogramm allerdings nicht außergewöhnlich.

Bei einer Klaviatur mit 88 Tasten können die Instrumente bereits deutlich schwerer werden. Ein Minikeyboard ist auf der anderen Seite natürlich deutlich leichter. Tipp: Keyboardständer sind das perfekte Zubehör, um den Umgang mit einem Keyboard – egal welcher Größe – zu erleichtern.

Wie lange braucht man, um Keyboard spielen zu können?

Oft wird heute für Onlinekurse damit geworben, dass man bereits nach wenigen Wochen perfekt spielen kann. Der überwiegende Teil der Musikliebhaber, die Keyboard lernen wollen, brauchen allerdings deutlich länger. Um das Instrument zu beherrschen und Musikstücke frei bzw. flüssig zu spielen, bedarf es intensiven Übens.

Je nach Zeitaufwand, der ins Lernen investiert wird, kann sich das Keyboard spielen lernen nicht nur über Monate, sondern sogar Jahre hinziehen. Letztlich spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Mit Fleiß, Geduld und Verständnis für die Musik sind nach einigen Monaten bereits erste Ergebnisse zu erkennen. Ein perfektes Spiel setzt in aller Regel jahrelanges Üben voraus.